Aufbruchsstimmung in der „Digitalen Welt“

Einige „Eulen aus Athen“ in der Zeitschrift „Digitale Welt“

Letzte Woche kam die erste Ausgabe der Zeitschrift „Digitale Welt“ heraus. Es ist eine neue Zeitschrift, die in Kooperation mit der Gesellschaft für Informatik erscheint, quasi dem Dachverband der Informatiker in Deutschland mit ca. 20.000 Mitgliedern. Sie wird an die Mitglieder verschickt, kann aber auch am Kiosk gekauft werden.

Besonders freut mich, dass es in dieser historischen Erstausgabe mein Beitrag zu Startups aus Griechenland auf die Titelseite geschafft hat. Mir ist es nicht leicht gefallen, eine Auswahl zu treffen, da ich inzwischen auch das ganze Heft hätte füllen können. Also habe ich mich, nach einem Schnelldurchlauf durch die Szene, auf vier Startups konzentriert, die für die Leser hoffentlich auch unter dem Gesichtspunkt der Informationstechnologie interessant sind:

  • NOOWIT – das personalisierte Magazin
  • Jupitee – Apps für Jedermann
  • Fleksy – Intelligente Tastaturen
  • Intelen – Energieeffiziente Gebäude

Genannt werden noch Taxibeat, tradeNOW und i-kiosk.

Einen gewissen Charme hat der Anachronismus: Die „Digitale Welt“ erscheint nur analog (also auf Papier).

Viel Spaß bei der Lektüre!

#MWC14 – Challenge accepted!

logoCHALLENGE-ACCEPTED3Was letztes Jahr noch als Experiment begann (siehe auch hier), wird dieses Jahr in Barcelona seine Spuren hinterlassen. Mit einem 15-köpfigen Team, 8 Monaten Vorbereitung, einer Radiosendung und fast 40 Unternehmen präsentiert sich Griechenland auf dem größten Kongress für mobile Anwendungen, dem Mobile World Congress 2014 (Twitter Hashtag #MWC14).

Neue Rolle im Markt der mobilen Anwendungen

Koordinator der Initiative ist Vagelis Antoniadis, Geschäftsführer des Unternehmens Cytech und Vorsitzender des Verbands mobiler Anwendungsentwicklungsunternehmen in Griechenland (HAMAC). „Griechenland hat schon seit vielen Jahren hervorragende Unternehmen im Bereich der mobilen Anwendungen“, sagt Vagelis Antoniadis im Gespräch. „Unser Ziel auf dem MWC 2014 ist es zu zeigen, dass Griechenland auch eine herausragende Rolle im internationalen Markt für mobile Anwendungen spielen kann“ so Vagelis weiter. „Wir sind vielleicht nicht der größte Player, aber eben auch nicht der kleinste – daher auch das Motto des griechischen Pavillons: Challenge accepted“.

Auch viele Startups

startupGRmwcNeben etablierten Unternehmen, wie Upstream, Singular Logic und das aus diesem Blog bekannte Vidavo, sind auch viele Startups auf dem Stand. So hat beispielsweise Jupitee wieder die offizielle App zum griechischen Pavillon über ihren App-Generator bereitgestellt (die App gibt es hier für Android und iPhones).Die Liste der teilnehmenden Startups findet sich hier: http://mwc.hamac.gr/startups-at-mwc14/

 

Eigenes Radio

Greece_at_mwc_webradio1Besonders stolz sind die Organisatoren auch darauf, dass das offizielle Tech Talk Radio von WIPJam, das quasi den ganzen Kongress über live über Webradio berichtet, seine Zentrale im griechischen Pavillon hat.

Siehe auch: http://mwc.hamac.gr/webradio/

Ich habe das Gefühl, dass man dieses Jahr die ganze Zeit im griechischen Pavillon verbringen könnte, ohne sich zu langweilen. Wer in Barcelona ist, sollte auf jeden Fall vorbei gehen und auch die „Taste the greek spirit party“ nicht verpassen. Hier geht’s zur Anmeldung: http://mwc.hamac.gr/join-the-taste-the-greek-spirit-party/.

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Discoveroom

Wiederentdeckung des Besonderen im Urlaub

Mein Großvater stammt aus einem kleinen Ort mit dem Namen Dimitsana im Zentrum von Arkadien. Auf tausend Metern über dem Meeresspiegel hat dieser Ort schon alles miterlebt: In der Antike hieß der Ort noch Teuthis und deren Bewohner haben im trojanischen Krieg gekämpft. Zu Zeiten des römischen Reiches (Byzanz) war Dimitsana ein Ort des Handels und der Klöster, die teilweise bis heute erhalten sind.  Während der osmanischen Herrschaft war der Ort abgelegen genug, um als Zentrum für Lehrer und orthodoxe Priester zu fungieren (mein Urgroßvater war tatsächlich Priester und Gregor der V., einst Patriarch von Konstantinopel stammt ebenfalls aus Dimitsana). Während der griechischen Revolution im 19. Jahrhundert wurde Dimitsana berühmt für die Dynamitherstellung. Danach fing die Landflucht in Arkadien an und als ich Anfang der 1980er Jahre zum ersten Mal selbst in Dimitsana war,  war der Ort wie ausgestorben. Eine steinerne Stadt mitten in den Bergen mit wenigen bewohnten Häusern und vielen Ruinen in einer unvergleichbar malerischen Landschaft – Arkadien eben.

Im Zentrum dieses Ortes steht das Gasthaus Kazakos,  das mit seinen fünf Zimmern im 19. Jahrhundert die Villa der Familie Kazakos war (soweit ich weiß, nicht direkt verwandt) und später eine Grundschule. Warum erzähl ich das alles? Jeder weiß, dass es solche Orte und Hotels gibt und viele wollen genau so etwas im Urlaub finden: Orte mit einer besonderen Tradition und Gasthäuser, die ihre eigene Geschichte erzählen. Versucht man, solche Hotels über Internetportale wie HRS oder Bookings.com zu finden, hat man meistens keine Chance. Inzwischen weiß ich auch, warum.Discoveroom_Startseite

Das Problem: Zu viel Technik, zu hohe Provisionen

Ich weiß nicht, wie das Gasthaus Kazakos das Thema angeht, aber im Gespräch mit Nikos Anagnostou, dem Gründer von Discoveroom, ist mir klar geworden, wo das Problem liegt: „Traditionelle Gasthäuser mit wenig Zimmern fliegen unter dem Radar der großen Computerreservierungssysteme (CRS) oder globalen Distributionssystemen (GDS). Hotels mit 5, 10 oder 20 Zimmern passen nicht in die großen Buchungsinfrastrukturen“. Ich wusste beispielsweise nicht, dass der Großteil aller Buchungen weltweit über die vier großen CRS Amadeus, Galileo, Sabre und Worldspan abgewickelt werden. Dazu kommen Internet-Buchungsseiten wie HRS.com oder Booking.com, die selbst wieder auf die vier Großen zugreifen und um eigene Angebote ergänzen. Für ein kleines Gasthaus ist die Präsenz in diesen internationalen Netzwerken ein Technik-Albtraum. Selbst wenn es die Technik-Hürde überwindet, kostet sie auch noch einen Haufen Geld: Wer will schon 20, 30 oder mehr Prozent seines Umsatzes abgeben, wenn er gerade mal von seinen 5 Zimmer lebt? Das erklärt auch, warum man bei den Buchungsportalen vor allem große Hotels und Ketten findet.

Kostenloses Rundum-Sorglos-Paket für kleine Hotels und Gasthäuser

Das griechische Startup Discoveroom ist angetreten, um eine vollständige Lösung für kleine Hotels und Gasthäuser anzubieten. „Die Grundidee ist, die Hoteliers dort abzuholen, wo sie sind, ihnen also zunächst eine einfach zu bedienende Anwendung anzubieten, über die sie ihre Zimmer verwalten können.“ Die Anwendung ist über Web und über Tablets nutzbar. Da sie kostenlos ist, können Hoteliers damit einfach wie gehabt ihre Reservierungen ablegen und nach freien Zimmern suchen, wenn jemand anruft, etc. Der zweite Teil des Angebots ist ebenfalls kostenlos:  Über das Portal von Discoveroom werden alle beteiligten Hotels gelistet und man kann nach ihnen suchen. Falls gewünscht, kann auch die Buchungen und Abrechnung über Discoveroom durchgeführt werden. Außerdem bietet Discoveroom ein kleines Widget an, das der Hotelbesitzer auf seiner Webseite einbinden kann.

„Das Ziel von Discoveroom ist, den kompletten Prozess im Internet abzubilden, aber nicht aus der Sicht von Reiseportalen, sondern aus der Perspektive der Hoteliers“, so Nikos Anagnostou weiter.

Der Unternehmer und nächste Schritte

Ich habe Nikos Anagnostou vor ein paar Monaten persönlich in Athen kennengelernt. Schon mit seinen 15 Jahren Erfahrung als Berater und Projektleiter bei Oracle und mehreren Jahren als Selbständiger im Bereich der IT-Services fällt er aus dem Rahmen des klassischen Startup-Jungstars. Seine Erfahrung hilft ihm auch, seine Idee systematisch zu verwirklichen. Seit Sommer 2013 arbeitet er nun an Discoveroom und hat eine erste Finanzierung durch den griechischen Open Fund II erhalten. Im Moment läuft die Anwendung in Private Beta, also ist noch nicht für die Öffentlichkeit verfügbar. Aber spätestens zur Sommersaison soll es losgehen.

Dem Erhalt des individuellen und regionalen Charmes von Gasthäusern wird Discoveroom sicher helfen und vielleicht kann man ja in ein paar Jahren auch regionale und besondere Gasthäuser in Usedom oder Wolin, der Heimat meines zweiten Großvaters, über Discoveroom finden und buchen. Ich würde mich freuen.

Sind Startups ein Indikator für Verbesserung?

Eben wurde online ein Beitrag der Deutschen Welle mit dem Titel „Erfolgsstorys im Zeichen der Krise“ veröffentlicht. Was mir natürlich gefällt, sind Aussagen wie „Griechenland hat etliche Startups vorzuweisen“. Der Beitrag stellt die interessante Frage, ob das „ein Indikator für wirtschaftliche Erholung“ ist. Vielleicht ist das so, vielleicht führen aber auch die starken gesellschaftlichen Veränderungen einfach zu vielen neuen Ideen und vor allem ermutigen sie die Menschen, neue Wege zu gehen. Damit tragen sie natürlich auch direkt dazu bei, die Wirtschaft wieder auf stabile Beine zu stellen.

Ich freue mich wie immer über einige bekannte Gesichter (diesmal wirklich alle). Neben den Klassikern Taxibeat und Openfund hier noch die fehlenden Unternehmen zu den im Beitrag genannten Personen: longaccess (Panagiotis Vrionis) und Workable (Spyros Magiatis).

Hier gehts zum Artikel: http://www.dw.de/erfolgsstorys-im-zeichen-der-krise/a-17417015

 

goodvid.io

Ein persönliches Video sagt mehr als tausend Worte

Ich weiß nicht, wie viele von euch schon mal online etwas gekauft haben, aber ich bin sicher: Es werden immer mehr (was auch die aktuellen E-Commerce Statistiken belegen. In der Anfangsphase des E-Commerce fehlte vielen Kunden das nötige Vertrauen in die Online-Käufe. Dank Bewertungsmöglichkeiten und Berichten durch Käufer ist das Vertrauen in Produkte und Shops inzwischen wesentlich höher.

Goodvidio_Startseite

In unserem multimedialen Zeitalter reicht das jedoch noch lange nicht aus, außerdem ist das Lesen unzähliger Kritiken anstrengend.  Vielleicht erklärt das die enorme Beliebtheit von Testvideos: Immer mehr Nutzer schauen sich mehr oder weniger professionell erstellte Filmchen an, die irgendein begeisterter oder genervter Käufer in Youtube,  Vimeo oder auf eine spezielle Testfilmseite hochgeladen hat, um ein Surrogat für die direkte Erfahrung zu finden. Das haben auch die Anbieter von Handelsplätzen im Internet erkannt, weshalb sie ihre Beschreibungen immer mehr durch solche, sagen wir unprofessionellen Filme, ergänzen. Das Problem für die Anbieter von Plattformen für den elektronischen Handel ist nun herauszufinden, welche Videos es überhaupt  für ein bestimmtes Produkt gibt und welche dieser Videos geeigneter als andere sind, um potenzielle Käufer zu überzeugen – ein beliebig komplexes und kostenintensives Problem des Information Filtering.

Die besten Erklärvideos automatisch auswählen

Das griechische Startup goodvid.io entwickelt aktuell eine Lösung als Software as a Service (SaaS), mit der Shop-Anbieter ganz einfach ihre Produkte um Erklär- und Testvideos  ergänzen können – und zwar nicht zufällig, sondern gezielt nach vorgegebenen Kriterien.  Die beiden Gründer von goodvid.io Dimitrios Kourtesis und Konstantinos Bratanis erklärten mir das so: „goodvid.io scannt kontinuierlich Videos über Produkte in den großen Videoportalen, kategorisiert diese und sammelt zu den Videos das Nutzungsverhalten. Umgekehrt können Shop-Inhaber angeben, zu welchen Artikeln sie Videos anzeigen wollen und goodvid.io macht ihnen entsprechend Vorschläge“.  Das Einzige, was der Shop-Inhaber noch machen muss, ist, eins oder mehrere der vorgeschlagenen Videos auszuwählen und freizugeben. Über das integrierte Feedback durch die Shops lernt goodvid.io auch selbst ständig dazu, so dass die Auswahl der Videos immer besser wird.

Integration in Shop-Software

Jetzt ist es so, dass fast alle Shops, über die wir täglich einkaufen, auf der Plattform einer der vier großen Anbieter für Shop-Software aufbauen, also Magento, Shopify, BigCommerce oder Volusion. Statt also jeden Shop-Inhaber direkt anzusprechen, vertreibt goodvid.io seinen Dienst als kostenloses Plugin für diese Plattformen. Damit erreichen sie 370.000 Shops weltweit.

Integration von goodvidio

Wir vertrauen Kritikern mehr als Unternehmen

 „Gut gemachte private Videos sind nicht nur für Kunden interessant, sondern auch für Shops. So wurde festgestellt, dass die Kaufwahrscheinlichkeit um bis zu 64 % steigt, wenn neben einem Produkt auch ein Social Video sichtbar ist, also eines, das das Produkt erklärt oder testet“, so Dimitris und Kostas weiter. Interessanterweise gilt das auch für Videos, die nicht nur positiv über das Produkt sprechen. „Der Clou ist Vertrauen“, wissen die beiden Gründer. Es ist wohl erwiesen, dass wir solchen Social Videos deutlich mehr vertrauen als Informationen, die vom Händler selbst kommen.  Was ich nicht wusste: Es gibt sogar Unternehmen, wie das griechische Unternehmen Unboxholics, die sich mit objektiven Bewertungsfilmen ein Renommee geschaffen haben und darüber ihr Geld verdienen.

Das Unternehmen und nächste Schritte

Wie schon bei einigen der Startups, die ich hier beschrieben habe, ging es auch bei goodvid.io Schlag auf Schlag: Die erste Idee wurde im Oktober 2013 geboren, im November hatten die beiden Gründer bereits einen ersten Prototypen, mit dem sie auf dem Startup Weekend Sheffield gleich den zweiten Platz gewonnen haben. Im Dezember waren sie zu Gast bei der Global Startup Battle und haben dort unter 98 Gruppen aus der ganzen Welt auf Anhieb den dritten Platz im Bereich E-Commerce erhalten. Und irgendwann dazwischen habe ich die beiden zufällig im Café Rih in Karlsruhe getroffen (die Welt ist manchmal klein).

Zufälliges Treffen mit den beiden Gründer von goodvid.io Konstantinos Bratanis und Dimitrios Kourtesis im Café Rih in Karslruhe

Zufälliges Treffen mit den beiden Gründer von goodvid.io Konstantinos Bratanis und Dimitrios Kourtesis im Café Rih in Karlsruhe

Seit Januar 2014 gibt es das Unternehmen goodvid.io mit Sitz in der Technopolis in Thessaloniki.  Aktuell sind die beiden in einer privaten Beta-Phase, in der sie mit fünf ausgewählten Shops die Funktionalität testen und ausbauen. Wenn die so weiter machen, bin ich zuversichtlich, dass wir noch in diesem Jahr die ersten „good videos“ auf deutschen Shops sehen werden.   

Nur 29,1% wissen, was ein Startup ist

Erste Pollfish-Umfrage zu Startups in Deutschland

Vor einigen Monaten hatte ich über das griechische Startup Pollfish berichtet (siehe hier). Ich fand die Idee bestechend, Umfragen über mobile Geräte zu verteilen, um schneller Ergebnisse zu bekommen und vor allem, um auch Personen unterwegs zu erreichen. Also habe ich mir gedacht, ich probiere es selbst mal aus nach dem Motto „Eat your own dogfood“.

Gesagt, getan.

pollfish_Umfrage

Ich wollte natürlich, einen Bezug zum Blog herstellen und da Pollfish Umfragen weltweit auf 11 Millionen Endgeräten verteilen kann, konnte ich auch meine Zielgruppe auf Deutschland beschränken. Ich habe folgende Fragen gestellt:

  • Wissen Sie, was ein Startup-Unternehmen ist?
  • Was denken Sie über griechische Startups?
  • Von wie vielen griechischen Startups haben Sie schon gehört?
  • Kennen Sie das Blog Eulen aus Athen?

Mir ist klar, dass eine Umfrage mit ca. 200 Teilnehmern nicht wirklich aussagekräftig ist, aber ich fand das Ergebnis dennoch interessant. Hier ein paar Details:

  • Nur 29,1% aller Teilnehmer wissen überhaupt, was ein Startup-Unternehmen ist. In Anbetracht der Wahrnehmung in einer Welt, in der ich mich bewege, ist das sehr ernüchternd. Die Umfrage ging überwiegend an junge Smartphone-Nutzer (bis 34 Jahre). Mich würde interessieren, wie das Ergebnis ausgefallen wäre, wenn man dazu eine breitere Umfrage in anderen Zielgruppensegmenten durchführen würde.
  • Von denen, die wissen, was ein Startup ist, haben 77,8% noch nie von einem griechischen Startup gehört. Ein Lichtblick: Immerhin 5,6% davon behaupten, dass einige der besten Startups aus Griechenland kommen.
  • 7,1% aller Teilnehmer kennen das Blog Eulen aus Athen.

Wer mit den Ergebnissen der Umfrage etwas spielen will, kann das übrigens hier machen: https://www.pollfish.com/results/survey/195/69313415/all#.Uu43H_l5OSo. Will man herausfinden, wie die Antworten in Relation zu anderen Antworten ausfallen, kann man einzelne Zeilen aktivieren und dann auf den Refresh-Knopf drücken. Dabei stellt man fest, dass einige Teilnehmer auch inkonsistente Antworten gegeben haben, wie „ich kenne das Blog, weiß aber nicht was ein Startup-Unternehmen ist“.

Wer zu seinem Thema oder Produkt selbst eine Umfragen machen will, kann das natürlich über Pollfish machen und diese auf bis zu 11 Millionen Smartphones verteilen. Eine Pollfish-Unfrage kostet einen Euro pro ausgefülltem Fragebogen und man erhält dadurch die Möglichkeit, schnell eine Umfrage bei sehr vielen Teilnehmern durchzuführen. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele, wie beispielsweise Meinungsumfragen zum aktuellen Geschehen oder einer kurzen Bewertung einer neuen Produktidee, bevor man tatsächlich in eine teure Produktion geht.

Viele Spaß beim Ausprobieren! Vielleicht wiederhole ich die Umfrage in einem Jahr, um zu sehen, ob sich in der Wahrnehmung etwas geändert hat.